Gemeinsamer Aufruf von WASG und PDS: Chancen ergreifen und nicht wieder verschlampen

Reagiert haben u.a.:

Lieber mir leider persönlich unbekannter Stefan Dreher,

vielen Dank für den Aufruf, den ich mit vollem Herzen unterstütze.
Es sollte doch endlich in Deutschland möglich werden, dass die Linken Chancen ergreifen und sie nicht vor lauter Haarspaltereien wieder verschlampen.

Herzlichen Gruß an alle, die so denken

Prof. Rolf Steinbuch
Am Wolfsberg 44
70597 Stuttgart


Sehr gut!
André Brie

Danke, ich unterstütze das.
Roland Sperling, Sprecher des PDS-KV Neuss

Lieber Anton,
gebs'Gott, wem sage ich das;
Herzlichen Gruß
Peter Porsch(im Moment in Graz)

Lieber Anton,
ich unterstütze das selbstredend.
J. W. Jonas
Kirschenfeldstrasse 12/1
72147 Nehren
Tel. / Fax.: 07473 / 271618

Lieber Anton, lieber Stefan,
Ich habe die Mail an den Bundesvorstand weitergeleitet.
Herzliche Grüße aus der Bundesgeschäftstelle
Irina Neszeri
Arbeit und soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative (WASG)
Telefon: 0911/1443110 (Mo - Do)
Fax: 0911/7807311
Mobil: 0176/24092795
http://www.w-asg.de
Postanschrift:
Königswarterstraße 16
90762 Fürth




________
Tübinger Aufruf zu einem gemeinsamen Auftreten von WASG und PDS zur Bundestagswahl

Wir fordern die Vorstände von WASG und PDS auf, sich sofort auf ein gemeinsames Antreten zur Bundestagswahl zu einigen.
Nachdem das gemeinsame Antreten zunächst von Lafontaine angestoßen und dann auch von den Parteivorständen aufgegriffen wurde, hat sich auf das Gelingen dieses Vorhabens schnell die gesamte Hoffnung der Menschen konzentriert, die wie wir bereit sind, den Sozialstaat und die mitmenschliche Gesellschaft gegen die Aggressionen von oben zu verteidigen.

Gelingt dieses Vorhaben nicht, wird unseren Parteien zu Recht Unfähigkeit vorgeworfen werden. Und mit diesem Image werden wir in der Bedeutungslosigkeit versinken. Schlimmer noch: Die gesamten Sozialen Bewegungen in Deutschland, die Linken in SPD und bei den Grünen sowie der Arbeitnehmerflügel der Union werden in ihren jeweiligen Zusammenhängen so geschwächt werden, dass ihre Arbeit noch schwerer wird, und manche werden das nicht überleben. Seither unorganisierte Mitbürger werden sich nicht an Parteien wenden, die ihre Erfolglosigkeit bereits bewiesen haben.

Mit einem Scheitern des gemeinsamen Antretens müssten wir aber dann auch einen Teil der Verantwortung dafür übernehmen, wenn sich der Raubtierkapitalismus ungebremst gegen den Sozialstaat durchsetzt: Weil wir es in der Hand gehabt hätten, etwas dagegen zu tun.

Daher müssen sofort ein gemeinsames Wahlprogramm und ein gemeinsames Aktionsprogramm (10-Punkte-Programm) erarbeitet werden, auf deren Grundlage die Mitglieder unserer Parteien in den Wahlkampf gehen können.

Wir erleben im Moment den Klassenkampf von oben. Es gilt zunächst, den Sozialstaat zu verteidigen. Darin sind sich WASG-Mitglieder, PDS-Mitglieder und viele andere Menschen einig. Sogenannte Identitätsprobleme und Teilgruppeninteressen müssen im Moment zurückstehen. Lagerkämpfe innerhalb der Linken erleben die Menschen schon lange genug. Davon haben sie wie wir die Nase voll. Die Menschen erwarten nun Taten. Es kann also heute nicht darum gehen, Ideologien und Wege zu diskutieren. Die Wirklichkeit muß sich verändern.
Tübingen, 7. Juni 2005

Stefan Dreher
macneto@onlinehome.de
WASG-Mitglied
Mitglied des Sprecherrats des Arbeitskreises Tübinger GewerkschafterInnen

Anton Brenner
brenner-tuebingen@t-online.de
PDS-Mitglied
Vorsitzender der TÜL/PDS-Fraktion im Tübinger Gemeinderat

Gläsernes Rathaus

DIE LINKE. Kreisverband Tübingen

linksjugend ['solid]

Heike Hänsel (MdB)

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