Russ-Scherer demontiert sich nach der Wahlniederlage weiter
70 Prozent der Tübinger Wähler wollten Brigitte Russ-Scherer loshaben. Selbst daraus lernt sie und die Tübinger SPD nichts. Zitate aus dem Schwäbischen Tagblatt
1. Wählerschelte und Eigenlob:
Für die Stadt sei der Wahlausgang „eher ein Rückschritt als ein Fortschritt“, sagte Brigitte Russ-Scherer.
2. Alle lügen, nur nicht sie selbst, die schon oft genug wegen faustdicker Lügen ertappt wurde:
„Der ehrliche Stil, für den ich stehe, ist offenbar in der Politik nicht unbedingt erfolgreich, aber ich war nie bereit, davon abzugehen“, bilanzierte Russ-Scherer.
3. Weshalb hat sie dann wieder kandidiert?
Wenn sie „vor acht Jahren alles gewusst hätte, was ich heute weiß“, bekannte sie, „dann wäre ich nicht aus der Wirtschaft raus und in die Politik gegangen“.
4. Eine Frau, die nur polarisierte und rachsüchtig über Kritiker herfiel, meint, die anderen seien schuld:
Ihre Erklärung für die Niederlage: „Ich komme mit der Art der politischen Auseinandersetzung nicht zurecht“, womit sie auch den „polarisierenden und polemisierenden Stil“ von Palmers Wahlkampf meinte. Sie sei aber nicht nachtragend.
5. Sie wollte um jeden Preis weitere acht Jahre die Montage im Gemeinderat bestimmen, jetzt kommt ihr darüber das Kotzen:
Ihr Fazit gestern Abend: „Ich blicke mit Stolz auf meine Bilanz zurück und, wenn ich an die vielen Montage im Gemeinderat denke, mit Erleichterung in die Zukunft.“
6. Und es geht gerade so weiter. Dämonisierung und Charakter absprechen. Keinen Fehler bei sich selbst suchen. Die Tübinger SPD kann sich auch nach Russ-Scherer weiter in ihrer Innenwelt isolieren und blamieren:
„Er hat das Instrumentarium des typischen Politikers voll ausgespielt“, findet SPD-Stadtrat Klaus te Wildt. So habe Palmer „das von Anton Brenner geschürte Stilelement“ ausgeschöpft und aufgegriffen, was an Vorbehalten im Umlauf gewesen sei: „Das ist von mir aus tricky, aber fair ist es nicht, und es lässt Schlüsse auf den Charakter zu.“
1. Wählerschelte und Eigenlob:
Für die Stadt sei der Wahlausgang „eher ein Rückschritt als ein Fortschritt“, sagte Brigitte Russ-Scherer.
2. Alle lügen, nur nicht sie selbst, die schon oft genug wegen faustdicker Lügen ertappt wurde:
„Der ehrliche Stil, für den ich stehe, ist offenbar in der Politik nicht unbedingt erfolgreich, aber ich war nie bereit, davon abzugehen“, bilanzierte Russ-Scherer.
3. Weshalb hat sie dann wieder kandidiert?
Wenn sie „vor acht Jahren alles gewusst hätte, was ich heute weiß“, bekannte sie, „dann wäre ich nicht aus der Wirtschaft raus und in die Politik gegangen“.
4. Eine Frau, die nur polarisierte und rachsüchtig über Kritiker herfiel, meint, die anderen seien schuld:
Ihre Erklärung für die Niederlage: „Ich komme mit der Art der politischen Auseinandersetzung nicht zurecht“, womit sie auch den „polarisierenden und polemisierenden Stil“ von Palmers Wahlkampf meinte. Sie sei aber nicht nachtragend.
5. Sie wollte um jeden Preis weitere acht Jahre die Montage im Gemeinderat bestimmen, jetzt kommt ihr darüber das Kotzen:
Ihr Fazit gestern Abend: „Ich blicke mit Stolz auf meine Bilanz zurück und, wenn ich an die vielen Montage im Gemeinderat denke, mit Erleichterung in die Zukunft.“
6. Und es geht gerade so weiter. Dämonisierung und Charakter absprechen. Keinen Fehler bei sich selbst suchen. Die Tübinger SPD kann sich auch nach Russ-Scherer weiter in ihrer Innenwelt isolieren und blamieren:
„Er hat das Instrumentarium des typischen Politikers voll ausgespielt“, findet SPD-Stadtrat Klaus te Wildt. So habe Palmer „das von Anton Brenner geschürte Stilelement“ ausgeschöpft und aufgegriffen, was an Vorbehalten im Umlauf gewesen sei: „Das ist von mir aus tricky, aber fair ist es nicht, und es lässt Schlüsse auf den Charakter zu.“
Anton Brenner - 2006/10/25 11:44
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