Die Grünen schießen sich auf die Linken ein. Dazu eine Antwort:
Schwäbisches Tagblatt vom 8. Mai 2009. Leserbrief:
Verbindungsfestakt, Mietspiegel – es reicht den Grünen nur zu Platz zwei und drei bei der diesjährigen Heuchel-Stadtmeisterschaft. Platz eins gebührt der WUT, die Stadtrat Bosch nicht auf ihrer Liste kandidieren ließ und dies der UFW zum Vorwurf machte. Weshalb Palmer (Grüne) und Rosemann (SPD), nicht aber ich, dem noch nicht abgeschlossenen Versuch beiwohnen durfte, die Weimarer Verfassungsfeinde und Schwarz-Weiß-Rot-Bannerträger von gestern auf Grundgesetz und Schwarz-Rot-Gold einzuschwören, dafür gibt es Platz zwei. Nur zum dritten Platz reicht es für die Leier, es sei eine Erfindung von mir, dass der Mietspiegel zu Mieterhöhungen führt. Die Stadt selbst schrieb in einer Vorlage vom 27.2. wörtlich, dass „zu befürchten“ wäre, „dass auch die Vermieter, die bislang Wohnraum zu einem günstigen Mietpreis vermieten, die Miete erhöhen würden“. Wir haben die Preistreiber in den Startlöchern eben erwischt und deshalb schreien sie jetzt wie am Spieß. Nicht nur die Mieter von GWG, Kreisbau, GSW, Postbau und LBBW sind froh, dass wir hart geblieben sind und vor einem Mietspiegel-Beschluss von Gemeinderat und GWG-Aufsichtsrat Garantien haben wollen. Macht weiter so, liebe Grüne, fallt weiter auf diese dusslige Art über mich her! Ich habe schon befürchtet, dieses Mal müssten dies unsere eigenen Spezialisten erledigen.
Anton Brenner, Stadt- und Kreisrat der Linken
Anton Brenner - 2009/05/09 12:10