Solidarität mit den Streikenden am Uniklinikum
Solidaritätsadresse der TüL/PDS-Gemeinderatsfraktion
Seit letzten Mittwoch sind in Tübingen und an den Unikliniken Ulm, Heidelberg und Freiburg Streiktage. Für den Krankenpflegebereich und für alle 7000 Beschäftigten am Klinikum soll die 40-Stundenwoche wiedereingeführt werden, das Urlaubsgeld gestrichen und das Weihnachtsgeld gekürzt werden. Schon jetzt arbeiten die Ärzte und Pflegekräfte unter oft unzumutbaren mit Überstunden ohne Ende. Dennoch verhandeln die Klinikvorstände mit Brechstange, wollen lieber gar keinen Tarifvertrag als die Fortschreibung des bisherigen.
Das Uniklinikum hat für Tübingen auch Kreiskrankenhaus-Funktion, und die Patienten haben ein Anrecht auf ausgeschlafene Ärzte und gute Behandlung. Das darf nicht betriebswirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen.
Wir fordern die Oberbürgermeisterin und die Verwaltungsspitze auf, sich einzumischen und sich zu solidarisieren. Zusammen mit dem Gemeinderat und den Tübinger Händlern sollten sie alle die Beschäftigten bei Ihrem Kampf gegen den geplanten Lohnabbau beim größten Arbeitgeber hier in der Stadt unterstützen!
Wir wollen keinen Einstieg in Hungerlöhne, wir wollen keinen Kaufkraftverlust in der Stadt, wir wollen für anständige Arbeit auch anständige Bezahlung.
Die Gemeinderatsfraktion der Tübinger Linken / PDS: Gerhard Bialas, Anton Brenner, Bernd Melchert, Gerlinde Strasdeit, Tübingen
Seit letzten Mittwoch sind in Tübingen und an den Unikliniken Ulm, Heidelberg und Freiburg Streiktage. Für den Krankenpflegebereich und für alle 7000 Beschäftigten am Klinikum soll die 40-Stundenwoche wiedereingeführt werden, das Urlaubsgeld gestrichen und das Weihnachtsgeld gekürzt werden. Schon jetzt arbeiten die Ärzte und Pflegekräfte unter oft unzumutbaren mit Überstunden ohne Ende. Dennoch verhandeln die Klinikvorstände mit Brechstange, wollen lieber gar keinen Tarifvertrag als die Fortschreibung des bisherigen.
Das Uniklinikum hat für Tübingen auch Kreiskrankenhaus-Funktion, und die Patienten haben ein Anrecht auf ausgeschlafene Ärzte und gute Behandlung. Das darf nicht betriebswirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen.
Wir fordern die Oberbürgermeisterin und die Verwaltungsspitze auf, sich einzumischen und sich zu solidarisieren. Zusammen mit dem Gemeinderat und den Tübinger Händlern sollten sie alle die Beschäftigten bei Ihrem Kampf gegen den geplanten Lohnabbau beim größten Arbeitgeber hier in der Stadt unterstützen!
Wir wollen keinen Einstieg in Hungerlöhne, wir wollen keinen Kaufkraftverlust in der Stadt, wir wollen für anständige Arbeit auch anständige Bezahlung.
Die Gemeinderatsfraktion der Tübinger Linken / PDS: Gerhard Bialas, Anton Brenner, Bernd Melchert, Gerlinde Strasdeit, Tübingen
frederic - 2005/10/12 16:52
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