Geistloser Blödsinn - Brenner fordert weitere Partei-Ausschlüsse
Schwäbisches Tagblatt - 24.11.2005
TÜBINGEN (ran). Nachdem gegen ihn ein Verfahren wegen Doppelmitgliedschaft eröffnet wurde, fordert Stadtrat Anton Brenner in einem offenen Brief, dass auch Ulrich Maurer, Wahlkampfleiter Bodo Ramelow und Landessprecher Bernhard Strasdeit aus der Linkspartei ausgeschlossen werden.
Anton Brenner hat sich mit einem Schreiben an die Bundesschiedskommission der Linkspartei gewandt. Er gehe davon aus, dass ein solches Verfahren auch gegen andere Doppelmitglieder wie den Fraktionsgeschäftsführer der Linken im Bundestag Ulrich Maurer und die „Anstifter zu zahllosen Doppelmitgliedschaften im Zuge der Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl“, den Landesvorsitzenden der Linkspartei Bernhard Strasdeit und den Wahlkampfleiter Bodo Ramelow , eröffnet wurde.
Brenner charakterisiert das Verfahren als „geistlosen bürokratischen Blödsinn“, der derzeit aber nicht auf die Bundesschiedskommission der Linkspartei beschränkt sei. Als Beispiel führt er an, dass eine Tübinger Richterin einen Studenten mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz auf dem Rucksack wegen Tragens von Nazisymbolen verurteilt hat. Nach dem Vorbild der drei Mitglieder des Clubs Zatopek, die ein ähnliches Verfahren gegen die Initiatoren der Kampagne „Du bist Deutschland“ verlangen (wir berichteten), wolle er den Parteiausschluss von Uli Maurer, Bodo Ramelow und Bernhard Strasdeit beantragen.
Auch Strasdeit hat sich zu dem Verfahren geäußert. Brenner sei der bekannteste Kommunalpolitiker der PDS in Baden-Württemberg und als Stadtrat und Kreistagsmitglied maßgeblich am politischen Erfolg der Linkspartei beteiligt. Nach über 20 Jahren Berufsverbot stehe er wieder im Schuldienst. Wer Anton Brenner ernsthaft die Mitgliederrechte entziehen wolle, solle auch öffentlich sagen können, worin die „schwere Parteischädigung“ einer Doppelmitgliedschaft in WASG und PDS) besteht.
TÜBINGEN (ran). Nachdem gegen ihn ein Verfahren wegen Doppelmitgliedschaft eröffnet wurde, fordert Stadtrat Anton Brenner in einem offenen Brief, dass auch Ulrich Maurer, Wahlkampfleiter Bodo Ramelow und Landessprecher Bernhard Strasdeit aus der Linkspartei ausgeschlossen werden.Anton Brenner hat sich mit einem Schreiben an die Bundesschiedskommission der Linkspartei gewandt. Er gehe davon aus, dass ein solches Verfahren auch gegen andere Doppelmitglieder wie den Fraktionsgeschäftsführer der Linken im Bundestag Ulrich Maurer und die „Anstifter zu zahllosen Doppelmitgliedschaften im Zuge der Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl“, den Landesvorsitzenden der Linkspartei Bernhard Strasdeit und den Wahlkampfleiter Bodo Ramelow , eröffnet wurde.
Brenner charakterisiert das Verfahren als „geistlosen bürokratischen Blödsinn“, der derzeit aber nicht auf die Bundesschiedskommission der Linkspartei beschränkt sei. Als Beispiel führt er an, dass eine Tübinger Richterin einen Studenten mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz auf dem Rucksack wegen Tragens von Nazisymbolen verurteilt hat. Nach dem Vorbild der drei Mitglieder des Clubs Zatopek, die ein ähnliches Verfahren gegen die Initiatoren der Kampagne „Du bist Deutschland“ verlangen (wir berichteten), wolle er den Parteiausschluss von Uli Maurer, Bodo Ramelow und Bernhard Strasdeit beantragen.
Auch Strasdeit hat sich zu dem Verfahren geäußert. Brenner sei der bekannteste Kommunalpolitiker der PDS in Baden-Württemberg und als Stadtrat und Kreistagsmitglied maßgeblich am politischen Erfolg der Linkspartei beteiligt. Nach über 20 Jahren Berufsverbot stehe er wieder im Schuldienst. Wer Anton Brenner ernsthaft die Mitgliederrechte entziehen wolle, solle auch öffentlich sagen können, worin die „schwere Parteischädigung“ einer Doppelmitgliedschaft in WASG und PDS) besteht.
frederic - 2005/11/24 14:51
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