Uta Schwarz-Östereicher und drei schräge Onkel
Drei der 20 Kandidaten für den Posten des Ersten Bürgermeisters sind übrig geblieben und werden von der UFW-WUT-Fraktion selbdritt ins Rennern geschickt: Ein abgewählter Oberbürgermeister aus einer fränkischen Kleinstadt, ein Tübinger Jurist und Eugen Höschele. Dazu kommt als interne Kandidatin Uta Schwarz-Österreicher, die sich allerdings noch bedeckt hält. Ihr kann keiner der Herren das Wasser reichen. Mit den Stimmen von SPD (8), Grünen (13), Linken (4) und FDP (3) käme sie auf 28 Stimmen. 25 Stimmen sind die absolute Mehrheit. Auch UFW-WUT-Stadträte haben ihre Bereitschaft erklärt, letztlich, wenn es darauf ankommt, die kompetente Amtsleiterin zu wählen. Für Höschele votieren bis jetzt 12 Stadträte, je 4 für den Ex-OB und den Tübinger Verwaltungsjuristen, nach einem Bericht im Schwäbischen Tagblatt vom 11.3.2006:
"Nach TAGBLATT-Informationen haben sich drei UFW/WUT-Mitglieder für den Wirtschaftsbürgermeister Eugen Höschele, vier für einen anderen Bewerber und noch einmal vier für einen dritten Bürgermeister-Kandidaten ausgesprochen. „Ein Dreier-Vorschlag – was soll man denn da noch sagen“, gab der als Vermittler in Sachfragen erfahrene Stadtrat Dietmar Schöning (FDP, drei Sitze) resigniert zu Protokoll. „Wir kommen mit der neuen Situation gut zurecht“, erklärte hingegen Ulrich Latus, Chef der CDU-Fraktion (neun Sitze), gegenüber unserer Zeitung: „Eugen Höschele ist und bleibt unser Kandidat“.
Auch die TÜLL/PDS-Fraktion (vier Sitze) hält an ihrem Vorschlag fest. „Angesichts des personellen Angebots wären SPD und Grüne gut beraten“, sagte Stadtrat Anton Brenner, „wenn sie sich mit uns hinter Uta Schwarz-Österreicher stellen würden“. Bisher hat die städtische Leiterin des Fachbereichs Soziales und Schule allerdings nicht ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt.
Für die Grünalternativen, mit 13 Mitgliedern größte Ratsfraktion, ist durch das „überraschenderweise“ gedrittelte UFW/WUT-Votum laut Fraktionschefin Helga Vogel „eine neue Lage“ entstanden, „wir müssen uns neu sortieren“. Die Uneindeutigkeit der Unabhängigen könne dazu führen, dass AL/Grüne nun selber aktiv werden müssten, und sich außerhalb des Feldes der 20 bisherigen Bewerber auf Kandidatensuche begeben. Die Wahl-Ausschreibung lässt dies – ohne zeitliche Begrenzung – jedenfalls zu.
Ähnlich klingt, was Klaus te Wildt, Vize-Chef der SPD-Fraktion (acht Sitze), gegenüber dem TAGBLATT erklärte. Für die SPD komme „keiner der drei Vorschläge“ in Frage. Das Durcheinander sei „abenteuerlich“, das Profil der Bewerber „weder den großen Anforderungen noch der hoch dotierten Stelle angemessen“. Man wisse, dass es dafür gute Leute im Land gebe und bestehe darauf, dass die Position „optimal besetzt“ wird. Die SPD werde weiter suchen, sagte te Wildt, „unter Zeitdruck lassen wir uns dabei nicht setzen“
"Nach TAGBLATT-Informationen haben sich drei UFW/WUT-Mitglieder für den Wirtschaftsbürgermeister Eugen Höschele, vier für einen anderen Bewerber und noch einmal vier für einen dritten Bürgermeister-Kandidaten ausgesprochen. „Ein Dreier-Vorschlag – was soll man denn da noch sagen“, gab der als Vermittler in Sachfragen erfahrene Stadtrat Dietmar Schöning (FDP, drei Sitze) resigniert zu Protokoll. „Wir kommen mit der neuen Situation gut zurecht“, erklärte hingegen Ulrich Latus, Chef der CDU-Fraktion (neun Sitze), gegenüber unserer Zeitung: „Eugen Höschele ist und bleibt unser Kandidat“.
Auch die TÜLL/PDS-Fraktion (vier Sitze) hält an ihrem Vorschlag fest. „Angesichts des personellen Angebots wären SPD und Grüne gut beraten“, sagte Stadtrat Anton Brenner, „wenn sie sich mit uns hinter Uta Schwarz-Österreicher stellen würden“. Bisher hat die städtische Leiterin des Fachbereichs Soziales und Schule allerdings nicht ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt.
Für die Grünalternativen, mit 13 Mitgliedern größte Ratsfraktion, ist durch das „überraschenderweise“ gedrittelte UFW/WUT-Votum laut Fraktionschefin Helga Vogel „eine neue Lage“ entstanden, „wir müssen uns neu sortieren“. Die Uneindeutigkeit der Unabhängigen könne dazu führen, dass AL/Grüne nun selber aktiv werden müssten, und sich außerhalb des Feldes der 20 bisherigen Bewerber auf Kandidatensuche begeben. Die Wahl-Ausschreibung lässt dies – ohne zeitliche Begrenzung – jedenfalls zu.
Ähnlich klingt, was Klaus te Wildt, Vize-Chef der SPD-Fraktion (acht Sitze), gegenüber dem TAGBLATT erklärte. Für die SPD komme „keiner der drei Vorschläge“ in Frage. Das Durcheinander sei „abenteuerlich“, das Profil der Bewerber „weder den großen Anforderungen noch der hoch dotierten Stelle angemessen“. Man wisse, dass es dafür gute Leute im Land gebe und bestehe darauf, dass die Position „optimal besetzt“ wird. Die SPD werde weiter suchen, sagte te Wildt, „unter Zeitdruck lassen wir uns dabei nicht setzen“
frederic - 2006/03/11 19:01
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