Leserbrief zur Sommerinsel am See
Leserbrief - 20.05.06 - Anton Brenner
Es sind nicht die hellsten Schüler, die sich mit „irreführenden Formulierungen“ und einem zu „engen Zeitplan“ herausreden, wenn sie ertappt werden. Wenn die Oberbürgermeisterin so einen Blödsinn zum Besten gibt, steht das als Realsatire in der Zeitung. Tatsächlich hat es am Montag im Verwaltungsausschuss kräftig geraucht. Und die zwei begossenen Pudel Stagl und Rösch von der TüGast werden sich in Zukunft genauer überlegen, ob sie sich von dieser Ghostwriterin noch einmal unsterblich blamieren lassen.
Stadtrat, TüGast-Vorstand und Casinowirt in Spe Horn musste arg gedrängt werden, bis er sich endlich für „befangen“ erklärte. Ein Befangenheitsantrag gegen die Oberbürgermeisterin fand noch keine Mehrheit, obwohl es vielen mulmig wird, wenn sich die Wohltaten auf Kosten der Öffentlichkeit in Wahlkampfzeiten häufen. Da verzichtet die Stadt auf 200 000 Euro, weil plötzlich drei schützenswerte Salamander im Rotbad auftauchen. Da soll eine auf Gewinn orientierte Vereinigung gegen Verluste abgesichert werden. Und in der Uhlandstraße sehen die Schulen teilweise aus wie in einem Slum.
Wenn jetzt Stadt und Stadtwerke um die 20 000 Euro in die Hand nehmen, um die Infrastruktur am Anlagensee für ein Festgelände für alle (provisorisch) auszubauen, was dann später über Stromkosten und Gebühren refinanziert wird, ist das gut so. So blöd werden aber weder die Betreiber des Fußball-Fanparks, noch des RACT-Festivals, oder gar der TüGast sein, dass sie dies als Spende ansehen, für die sie sich dann bei der Wahl bedanken müssen.
Anton Brenner, Stadtrat der Linken
Es sind nicht die hellsten Schüler, die sich mit „irreführenden Formulierungen“ und einem zu „engen Zeitplan“ herausreden, wenn sie ertappt werden. Wenn die Oberbürgermeisterin so einen Blödsinn zum Besten gibt, steht das als Realsatire in der Zeitung. Tatsächlich hat es am Montag im Verwaltungsausschuss kräftig geraucht. Und die zwei begossenen Pudel Stagl und Rösch von der TüGast werden sich in Zukunft genauer überlegen, ob sie sich von dieser Ghostwriterin noch einmal unsterblich blamieren lassen.Stadtrat, TüGast-Vorstand und Casinowirt in Spe Horn musste arg gedrängt werden, bis er sich endlich für „befangen“ erklärte. Ein Befangenheitsantrag gegen die Oberbürgermeisterin fand noch keine Mehrheit, obwohl es vielen mulmig wird, wenn sich die Wohltaten auf Kosten der Öffentlichkeit in Wahlkampfzeiten häufen. Da verzichtet die Stadt auf 200 000 Euro, weil plötzlich drei schützenswerte Salamander im Rotbad auftauchen. Da soll eine auf Gewinn orientierte Vereinigung gegen Verluste abgesichert werden. Und in der Uhlandstraße sehen die Schulen teilweise aus wie in einem Slum.
Wenn jetzt Stadt und Stadtwerke um die 20 000 Euro in die Hand nehmen, um die Infrastruktur am Anlagensee für ein Festgelände für alle (provisorisch) auszubauen, was dann später über Stromkosten und Gebühren refinanziert wird, ist das gut so. So blöd werden aber weder die Betreiber des Fußball-Fanparks, noch des RACT-Festivals, oder gar der TüGast sein, dass sie dies als Spende ansehen, für die sie sich dann bei der Wahl bedanken müssen.
Anton Brenner, Stadtrat der Linken
frederic - 2006/05/20 17:47
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