Kornelia Möller linke OB-Kandidatin für Tübingen

Pressemitteilung - 09.07.06 - Frederico Elwing

korneliaBei nur einer Enthaltung entschied sich eine gemeinsame Versammlung von Linkspartei.PDS, WASG und Tübinger Linke für die Unterstützung einer OB-Kandidatur von Kornelia Möller. Am Freitag, den 7. Juli 2006 fand im Schlatterhaus eine gemeinsamen Mitgliederversammlung von Linkspartei.PDS, WASG und Tübinger Linke statt, zu der 30 Mitglieder und Interessierte kamen.

Nach einer Begrüßung durch Tübinger Linke-Vorstand Jens Rüggeberg wurden WASG-Kreisvorsitzender Emanuel Peter, Linkspartei-Kreisrat Bernhard Strasdeit und Tübinger Linke-Vorstand Jens Rüggeberg zur Tagungsleitung bestimmt.

Es folgte eine Diskussion mit zahlreichen Wortbeiträgen zum Thema "Warum eine linke Kandidatur?". Hier waren sich die Anwesenden weitgehend einig, dass es zur Amtsinhaberin Brigitte Russ-Scherer, sowie ihrem grünen Herausforderer Boris Palmer eine linke Alternative braucht. Den neoliberalen Ansätzen der beiden soll eine Konzept "Soziale Stadt" entgegengesetzt werden. Dies bedeutet die Ablehnung der städtischen Ein-Euro-Jobs, von Zwangsumzügen von ALGII- EmpfängerInnen, Stellen- und Ausbildungsplatzabbau bei der Stadt, Erhöhung der Arbeitszeit und Privatisierung kommunaler Dienstleistungen, sowie die Forderung, Aufträge nur noch an Firmen zu vergeben, die mindestens Tariflohn zahlen.

Deshalb wurde Kornelia Möller von den Vorständen und der Fraktion angefragt und als OB-Kandidatin vorgeschlagen. Die 45-jährige Diplom-Sozialökonomin und Soziologin ist arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Seit 1989 engagiert sich Möller in sozialen und politischen Bewegungen. Seit 2002 ist sie Mitglied der PDS, seit 2005 Beisitzerin im Landesvorstand der bayerischen PDS. Möller kam 2005 in den Bundestag. Sie ist scharfe Gegnerin der Hartz- Gesetze und prangert aktuelle Verschärfungen beim Arbeitslosengeld (ALG II) als menschenunwürdig an. Sie tritt für einen Mindestlohn von 8 Euro pro Stunde aufwärts ein und meint zu den städtischen Ein-Euro- Jobs: "Es gibt immer mehrere Wege und Ein-Euro-Jobs sind immer der schlechteste. Stattdessen ist es möglich existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen."

Es wurden keine weiteren KandidatInnen vorgeschlagen. In einer gemeinsamen, geheimen Abstimmung stimmen bei einer Enthaltung 24 Personen für die Unterstützung von Möllers Kandidatur. Diese bekam eine rote Rose überreicht und bedankte sich für das Vertrauen. In den nächsten Wochen wird Kornelia Möller zusammen mit Mitgliedern von TüL, WASG und Linkspartei und Interessierten aus sozialen Initiativen Eckpunkte für ein OB-Wahlprogramm erarbeiten.

Es wurde eine Wahlkampfgruppe eingerichtet, sie trifft sich zum ersten Mal nächsten Dienstag, den 11. Juli um 20 Uhr im Linken Forum in der Ammergasse 14.

Trackback URL:
http://tuelpds.twoday.net/stories/2314596/modTrackback

Gläsernes Rathaus

DIE LINKE. in Tübingen

Linksjugend ['solid]

Heike Hänsel (MdB)

Tobias Pflüger (MdEP)

Suche

 

Archiv

Juli 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 1 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
10
11
12
14
16
18
20
21
22
23
24
25
27
28
30
 
 
 
 
 
 
 

Status

Online seit 1285 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2008/07/20 12:39

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

User Status

Du bist nicht angemeldet.