Einrichtung eines Hochbegabtenzuges am UG
Antrag - 17.07.06 - Traudel-Horn-Metzger
Antrag zum Tagesordnungspunkt 4 (Einrichtung eines Hochbegabtenzuges am UG), in der nichtöffentlichen Sitzung, Montag, 17. Juli 2006 im Kultur-,Schul- und Sportausschuss
Hiermit stelle ich den Antrag auf Verschiebung des Tagesordnungspunktes in den nächsten KuSS Ausschuss und beantrage eine Expertenanhörung.
Als Fachexperten schlagen wir vor:
PD Dr. Josef Held, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen.
Begründung:
Bevor eine solch grundsätzliche bildungspolitische Entscheidung getroffen wird, müssen auch Expertenmeinungen zum Vortrag kommen, die sich tendenziell nicht für die separative Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen aussprechen, sondern einen generell integrativen Ansatz befürworten.
Für eine individuelle Förderung „hochbegabter“ Kinder und Jugendlicher im Rahmen integrativer Schulklassen und des gemeinsamen Unterrichts sprechen sich viele Experten aus.
Während Hauptschulklassen zusammengelegt werden sollen, wird gleichzeitig durch das Land Baden-Württemberg weiterhin an der Dreigliederigkeit des Schulsystems festgehalten und durch spezielle „Hochbegabtenklassen“ die Separierung verstärkt. Dies, obwohl international renommierte Bildungsforscher und wissenschaftliche Studien belegen, dass die enge Verbindung von sozialer Herkunft und Bildungschancen durch die frühe Ausdifferenzierung Lernerfolge hemmt statt fördert.
Solange das Schulsystem in der gegenwärtigen Form besteht, müssen Konzepte zur individuellen Förderung – auch der „hochbegabten“ Kinder und Jugendlichen - durch die Lehrkräfte innerhalb gemeinsamen Unterrichts in den Schulkassen entwickelt und umgesetzt werden.
Für die Fraktion
Traudel Horn-Metzger
Antrag zum Tagesordnungspunkt 4 (Einrichtung eines Hochbegabtenzuges am UG), in der nichtöffentlichen Sitzung, Montag, 17. Juli 2006 im Kultur-,Schul- und SportausschussHiermit stelle ich den Antrag auf Verschiebung des Tagesordnungspunktes in den nächsten KuSS Ausschuss und beantrage eine Expertenanhörung.
Als Fachexperten schlagen wir vor:
PD Dr. Josef Held, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen.
Begründung:
Bevor eine solch grundsätzliche bildungspolitische Entscheidung getroffen wird, müssen auch Expertenmeinungen zum Vortrag kommen, die sich tendenziell nicht für die separative Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen aussprechen, sondern einen generell integrativen Ansatz befürworten.
Für eine individuelle Förderung „hochbegabter“ Kinder und Jugendlicher im Rahmen integrativer Schulklassen und des gemeinsamen Unterrichts sprechen sich viele Experten aus.
Während Hauptschulklassen zusammengelegt werden sollen, wird gleichzeitig durch das Land Baden-Württemberg weiterhin an der Dreigliederigkeit des Schulsystems festgehalten und durch spezielle „Hochbegabtenklassen“ die Separierung verstärkt. Dies, obwohl international renommierte Bildungsforscher und wissenschaftliche Studien belegen, dass die enge Verbindung von sozialer Herkunft und Bildungschancen durch die frühe Ausdifferenzierung Lernerfolge hemmt statt fördert.
Solange das Schulsystem in der gegenwärtigen Form besteht, müssen Konzepte zur individuellen Förderung – auch der „hochbegabten“ Kinder und Jugendlichen - durch die Lehrkräfte innerhalb gemeinsamen Unterrichts in den Schulkassen entwickelt und umgesetzt werden.
Für die Fraktion
Traudel Horn-Metzger
frederic - 2006/07/17 23:55
www.solid-sds.de

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