Martin Rosemann. Neuer Star am SPD-Himmel
29.09.2007. Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt.
Eine Reaktion auf Kritik an der Kreisecke der Linken (vom 18. September) und das „übrigens“ von Kollegin „hoy“ (28. September).»
»Sozialabbau als Ziel«
Es wäre unhöflich, wenn ich auf die Angriffe der Tübinger SPD nicht antworten würde. „Mit Verlaub, Sie sind ein ... !“ Mit diesem Spruch ging Joschka Fischer in die Geschichte ein. Boris Palmer zitierte seinen grünen Ahnherren jüngst beim Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IAW nur wenig verändert und mit gutem Grund.
Und ausgerechnet diese Beraterfirma, bei der Martin Rosemann im Sold steht, soll nach dem Willen der SPD und Frau Hoyer vom TAGBLATT („ÜBRIGENS“ vom 28. September) den Kreissozialbericht auf Vordermann bringen. Ziel: Einsparungen wie zuvor bei der Jugendhilfe. Das ist die neue SPD pur. Sozialabbau als Ziel der Sozialpolitik.
Der rechte IAW-Rosemann-Flügel hat die SPD voll im Griff. So lange sie nützlich sind, dürfen Hilde Mattheis oder Rita Haller-Haid am linken Rand grasen. Zu melden haben sie nichts. Rosemann wird Letztere auch ablösen, wenn Herta Däubler-Gmelin zu bockig ist und ihren Abgeordnetenstuhl nicht räumt.
Weil die SPD so ist, wie sie ist, gibt es eine zweite sozialdemokratische Partei, die Linke. Wenn Gerd Weimer mehr als der Sozialwaschlappen der SPD-Oberbürgermeisterin gewesen wäre, hätten wir es schwerer.
Zu dem neuen Star am baden-württembergischen SPD Himmel Rosemann können wir nur gratulieren. Hat er doch in Tübingen sein Meisterstück als Wahlkampfleiter von Brigitte-Russ-Scherer mit gewaltigem Erfolg vorgelegt. Auf die Landtagswahl übertragen müsste die SPD dann wie in Sachsen um ein zweistelliges Ergebnis bangen.
Anton Brenner, Stadt- und Kreisratder Linken, Tübingen
Eine Reaktion auf Kritik an der Kreisecke der Linken (vom 18. September) und das „übrigens“ von Kollegin „hoy“ (28. September).»
»Sozialabbau als Ziel«
Es wäre unhöflich, wenn ich auf die Angriffe der Tübinger SPD nicht antworten würde. „Mit Verlaub, Sie sind ein ... !“ Mit diesem Spruch ging Joschka Fischer in die Geschichte ein. Boris Palmer zitierte seinen grünen Ahnherren jüngst beim Institut für angewandte Wirtschaftsforschung IAW nur wenig verändert und mit gutem Grund.
Und ausgerechnet diese Beraterfirma, bei der Martin Rosemann im Sold steht, soll nach dem Willen der SPD und Frau Hoyer vom TAGBLATT („ÜBRIGENS“ vom 28. September) den Kreissozialbericht auf Vordermann bringen. Ziel: Einsparungen wie zuvor bei der Jugendhilfe. Das ist die neue SPD pur. Sozialabbau als Ziel der Sozialpolitik.
Der rechte IAW-Rosemann-Flügel hat die SPD voll im Griff. So lange sie nützlich sind, dürfen Hilde Mattheis oder Rita Haller-Haid am linken Rand grasen. Zu melden haben sie nichts. Rosemann wird Letztere auch ablösen, wenn Herta Däubler-Gmelin zu bockig ist und ihren Abgeordnetenstuhl nicht räumt.
Weil die SPD so ist, wie sie ist, gibt es eine zweite sozialdemokratische Partei, die Linke. Wenn Gerd Weimer mehr als der Sozialwaschlappen der SPD-Oberbürgermeisterin gewesen wäre, hätten wir es schwerer.
Zu dem neuen Star am baden-württembergischen SPD Himmel Rosemann können wir nur gratulieren. Hat er doch in Tübingen sein Meisterstück als Wahlkampfleiter von Brigitte-Russ-Scherer mit gewaltigem Erfolg vorgelegt. Auf die Landtagswahl übertragen müsste die SPD dann wie in Sachsen um ein zweistelliges Ergebnis bangen.
Anton Brenner, Stadt- und Kreisratder Linken, Tübingen
Anton Brenner - 2007/10/27 10:15
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