CDU-Stahlhelmer Eckhard Jesse will der Tübinger CDU Bündnisse mit der Linken austreiben

Kreisecke - 06.11. 2007 - Bernhard Strasdeit

„Bleibt Deutschland regierungsfähig?“ fragt die CDU-Abgeordnete Widmann-Mauz in der Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einer Veranstaltung über Die Linke am kommenden Donnerstag. Gegen den neuen „politischen Sprengsatz“ (Originalton der Einladung) schickt die Adenauer-Stiftung einen „Extremismusforscher“ der besonderen Art ins Museum: Prof. Eckhard Jesse, bekannt als deutschnationaler Verharmloser von Rassismus und Befürworter von Berufsverboten gegen links. Immer, wenn die CDU ihre antikommunistischen Reflexe aus dem kalten Krieg mal hinten anstellt, wie im sächsischen Landtag bei parteiübergreifenden Absprachen gegen die NPD oder im Tübinger Bündnis gegen einen Naziaufmarsch, tritt Jesse für die Stahlhelmfraktion in Aktion. Der Professor aus Chemnitz soll nicht nur die hiesige Linke schlagen, sondern auch den CDU-Kreisverband in die Tradition des Nazirichters Filbinger und der Weikersheimer Linie zurückholen.

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