Oberbügermeisterin Russ-Scherer verpatzt Bewerbung für die Stadt der Wissenschaft 2006
Anton Brenner - 15.03.2005
Der Südwestrundfunk Tübingen berichtet: "Die Stadt Tübingen hat in Bremen beim Finale um den Titel „Stadt der Wissenschaft“ verloren. Der Titel ging an Dresden. Tübingen war als Favorit zum Finale des vom Stiftungsverband der Deutschen Wissenschaft ausgelobten Wettbewerbs gereist. Doch die Jury gab der Dresdner Bewerbung den Vorzug."
Das "Theodor-Haering-Haus" als "Haus des Wissens" war der Knaller der Tübinger Bewerbung für die "Stadt der Wissenschaft 2006". Er ging los, aber nach hinten. Zum zweiten Mal wurde eine andere Stadt vorgezogen.
Zuerst wurde ruchbar, dass Theodoer Haering noch nach 1945 Hitler verehrte und im Dritten Reich die Studenten mit seiner Philosophie der "geistiger Rassenkunde" für ihren Fronteinsatz und Hinterfronteinsatz in SS und Einsatzgruppen geistig fit machte.
Dann steckte die Oberbürgermeisterin ihren Kopf in den Sand und ließ ausrichten, ein Theodor-Haering-Haus gebe es offiziell gar nicht.

Der Name, den es gar nicht gibt.
Nach Bildern in der Zeitung mit dem Theodor-Haering-Schild gab sie klein bei. Die Umbenennung in Simon-Hayum-Haus nach einem Tübinger Rechtanwalt und liberalen Stadtrat, der als Jude sich gerade noch retten konnte, lehnte sie mit der geschmacklosen Bemerkung ab, sie wolle einen unparteiischen Namen. Als ob es zwischen Tätern und Opfern den goldenen Mittelweg gäbe? Schon vor einem Jahr hatte die Tübinger Oberbürgermeisterin für einen Eklat gesorgt. Zuerst hatte sie sich gegen die Einladung der letzten überlebenden Tübinger Juden gewehrt, das sei Aufgabe des privaten Sponsoring. Als der Gemeinderat dann doch die Einladung erzwang, rieb die Oberbürgermeisterin den alten Leuten die Befindlichkeit der Deutschen in Bombenkellern unter die Nase und ließ einen Professor über das Unrecht der Juden an den Palästinensern schwadronieren.

Lässt keinen Fettnapf aus: Brigitte Russ-Scherer
Doch auch ihr neutraler Vorschlag hatte dann ein Nazi-Geschmäckle. "Haus des Wissens" sollte der geschwollene Name sein. Ein solches "Haus des Wissens" sollte zuletzt auf der Nazi-Ordensburg Vogelsang in der Nordeifel gebaut werden.

Das geplante "Haus des Wissens" auf der NS-Ordensburg Vogelsang
Schade um die 125 000 Euro Preisgelder. Das Lehrgeld der Oberbürgermeisterin wird immer teurer für Tübingen. Eine überregionale Blamage blieb der Stadt jedoch gerade noch erspart.
Der Südwestrundfunk Tübingen berichtet: "Die Stadt Tübingen hat in Bremen beim Finale um den Titel „Stadt der Wissenschaft“ verloren. Der Titel ging an Dresden. Tübingen war als Favorit zum Finale des vom Stiftungsverband der Deutschen Wissenschaft ausgelobten Wettbewerbs gereist. Doch die Jury gab der Dresdner Bewerbung den Vorzug."
Das "Theodor-Haering-Haus" als "Haus des Wissens" war der Knaller der Tübinger Bewerbung für die "Stadt der Wissenschaft 2006". Er ging los, aber nach hinten. Zum zweiten Mal wurde eine andere Stadt vorgezogen.
Zuerst wurde ruchbar, dass Theodoer Haering noch nach 1945 Hitler verehrte und im Dritten Reich die Studenten mit seiner Philosophie der "geistiger Rassenkunde" für ihren Fronteinsatz und Hinterfronteinsatz in SS und Einsatzgruppen geistig fit machte.
Dann steckte die Oberbürgermeisterin ihren Kopf in den Sand und ließ ausrichten, ein Theodor-Haering-Haus gebe es offiziell gar nicht.

Der Name, den es gar nicht gibt.
Nach Bildern in der Zeitung mit dem Theodor-Haering-Schild gab sie klein bei. Die Umbenennung in Simon-Hayum-Haus nach einem Tübinger Rechtanwalt und liberalen Stadtrat, der als Jude sich gerade noch retten konnte, lehnte sie mit der geschmacklosen Bemerkung ab, sie wolle einen unparteiischen Namen. Als ob es zwischen Tätern und Opfern den goldenen Mittelweg gäbe? Schon vor einem Jahr hatte die Tübinger Oberbürgermeisterin für einen Eklat gesorgt. Zuerst hatte sie sich gegen die Einladung der letzten überlebenden Tübinger Juden gewehrt, das sei Aufgabe des privaten Sponsoring. Als der Gemeinderat dann doch die Einladung erzwang, rieb die Oberbürgermeisterin den alten Leuten die Befindlichkeit der Deutschen in Bombenkellern unter die Nase und ließ einen Professor über das Unrecht der Juden an den Palästinensern schwadronieren.

Lässt keinen Fettnapf aus: Brigitte Russ-Scherer
Doch auch ihr neutraler Vorschlag hatte dann ein Nazi-Geschmäckle. "Haus des Wissens" sollte der geschwollene Name sein. Ein solches "Haus des Wissens" sollte zuletzt auf der Nazi-Ordensburg Vogelsang in der Nordeifel gebaut werden.

Das geplante "Haus des Wissens" auf der NS-Ordensburg Vogelsang
Schade um die 125 000 Euro Preisgelder. Das Lehrgeld der Oberbürgermeisterin wird immer teurer für Tübingen. Eine überregionale Blamage blieb der Stadt jedoch gerade noch erspart.
Anton Brenner - 2005/03/15 18:59
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