Rosa-grünes Rathaus-Dreigestirn um Narr, Rosemann und Russ-Scherer

Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt - 31.03.05 - Anton Brenner

anton brennerMarx wusste es, fast alle wissen es: Noch schlimmer als das Großkapital ist gar kein Kapital. Aber das rosa-grüne Rathaus-Dreigestirn um Narr, Rosemann und Russ-Scherer weiß es besser. Investoren sind böse. Das Rathaus kann alles besser und will selbst den Rahm abschöpfen. Was auf der Oberen Viehweide und bei den automatischen Parkhäusern so gut geklappt hat, soll nun bei Wurster & Dietz fortgesetzt werden: Eine Mischung aus Neue Heimat, DDR-light und Klientel-Wirtschaft. Wir wissen es aus erster Quelle: Es funktioniert nicht.

Viele haben sich vor fünf Jahren am Neuen Markt eine blutige Nase geholt und daraus gelernt, weil es das eigene Geld war. Die Rathausspitze träumte von 3500 Weißkittel-Arbeitsplätzen auf dem Biotechnologiezentrum Obere Viehweide und schmeißt (. . .) dem verlorenen Geld jährlich weitere Millionen nach (. . .)

Im Geldbeutel der Bürgern nützt jeder Euro der Stadt mehr als in den Händen der Rathausspekulanten. Schon die Million aus der Grundsteuererhöhung 2004 fehlt der Gastronomie und dem Handel. Etwa fünf Millionen Kaufkraft fehlt bei den Tübinger Bürgern, weil die Gas-, Strom- und Wassertarife heute höher sind als zu Zeiten, als ein Direktor bei den Stadtwerken genügte.

Anton Brenner, Stadt- und Kreisrat TÜL/PDS, Tübingen, Im Buckenloh 11

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