Bedarfrichtwerte für Kinderbetreuung (Beschlussvorlage 3/2005)
Gemeinderat:Rede - 11.4.05 - Gerlinde Strasdeit
Wir möchten feststellen: Die Bedarfsrichtwerte sind politische Richtwerte, die keinesfalls aussagen was der tatsächliche Bedarf ist, d.h. was an Kinderbetreuung tatsächlich gebraucht wird. Deshalb fordern wir endlich einen Einstieg in eine solide Bedarfsermittlung und zwar qualitativ und quantitativ.
Wir hatten immer gefordert den gesetzlichen Anspruchs auf einen Kindergartenplatz 100 % ig zu erfüllen und nicht nur zu 90%. Die prozentuale Neuberechnunge auf 97,5 % hört sich nun gut an. Die Erhöhung von 90 auf 97,5 % sind vor allem der früheren Einschulung der Kinder und der angeblich sinkenden Geburtsjahrgänge geschuldet. Ab September 2005 werden angeblich 200 Kiga- Plätze weniger gebraucht. Ich bin skeptisch – ich frage, ob jedes Kind, einen Kindergartenplatz hat! Gemessen an den Wartelisten , also gibt ’ s eine hohe Dunkelziffer. Es fehlen 30 Ganztagesplätze für 3-6 jährige und 70 Krippenplätze für unter Dreijährige!
Die Verwaltungsspitze sagt, sie wolle eine „Trendwende “ Umbau statt Ausbau!
Wir wollen Ausbau und zwar nach dem tatsächlichem Bedarf , in der Südstadt fehlen noch Ki-gaplätze. Bisher wird der Tübinger Bedarf anhand der Wartelisten festgemacht! Doch was ist der tatsächliche Bedarf? Auswärtigen Kinder werden nicht mehr in Tübinger Einrichtungen aufgenommen – das ist eine Verschlechterung, das ist Rückfall in finstere Kleinstaaterei. Das schadet direkt hier in der Stadt berufstätigen Eltern , z.B. wenn die Oma in Tü wohnt.
Dem Abbau von 13 Kiga-Plätzen in Hagelloch stimmen wir nicht zu. Eine Erhebung, ob Ganztagesplätze bzw. Krippenplätze gebraucht werden, ist bislang nicht gemacht worden. Wir finden es zynisch, wenn in der Vorlage steht: „eine Umwandlung in Krippenplätze ist nicht geplant, weil die Spielgruppe im ev. Gemeindehaus zum Jahresbeginn 2005 wieder aktiviert wurde. Die Message ist: wo sich Eltern engagieren, werden sie bestraft. Außerdem werden Krippenplätze in den Ortschaften seltener angenommen als in der Kernstadt. “ Ich bekomme am Klinikum eher die verzweifelte Suche nach Betreuung der Kinder mit.
Der Bedarf bei Hortplätzen wird unverändert auf 8% festgelegt. Jeder weiß, dass der Bedarf höher ist und steigt. Auch hier ist die Frage, wie viele Eltern wollen tatsächlich einen Hortplatz? Bei ca. 4.900 Schüler (in 2001) im Alter von 6-12 Jahren waren es 302 Plätze? Im Innenstadtbereich ist die Schülerzahl 500 im Alter von 7-12 angegeben. Die Hortplätze werden nicht erhöht. Die verlässliche Grundschule ist kein Ersatz für fehlende Hortplätze! Deshalb stimmen wir diesen Bedarfsrichtwerten nicht zu!
Maßnahmen 2.6.1 - Abbau von 13 Kiga-Plätzen in Hagelloch stimmen wir nicht zu. Maßnahmen 2.6.2 - Umbau von Kiga-Plätzen in Ganztages bzw. Krippenplätze stimmen wir zu.
Wir möchten feststellen: Die Bedarfsrichtwerte sind politische Richtwerte, die keinesfalls aussagen was der tatsächliche Bedarf ist, d.h. was an Kinderbetreuung tatsächlich gebraucht wird. Deshalb fordern wir endlich einen Einstieg in eine solide Bedarfsermittlung und zwar qualitativ und quantitativ. Wir hatten immer gefordert den gesetzlichen Anspruchs auf einen Kindergartenplatz 100 % ig zu erfüllen und nicht nur zu 90%. Die prozentuale Neuberechnunge auf 97,5 % hört sich nun gut an. Die Erhöhung von 90 auf 97,5 % sind vor allem der früheren Einschulung der Kinder und der angeblich sinkenden Geburtsjahrgänge geschuldet. Ab September 2005 werden angeblich 200 Kiga- Plätze weniger gebraucht. Ich bin skeptisch – ich frage, ob jedes Kind, einen Kindergartenplatz hat! Gemessen an den Wartelisten , also gibt ’ s eine hohe Dunkelziffer. Es fehlen 30 Ganztagesplätze für 3-6 jährige und 70 Krippenplätze für unter Dreijährige!
Die Verwaltungsspitze sagt, sie wolle eine „Trendwende “ Umbau statt Ausbau!
Wir wollen Ausbau und zwar nach dem tatsächlichem Bedarf , in der Südstadt fehlen noch Ki-gaplätze. Bisher wird der Tübinger Bedarf anhand der Wartelisten festgemacht! Doch was ist der tatsächliche Bedarf? Auswärtigen Kinder werden nicht mehr in Tübinger Einrichtungen aufgenommen – das ist eine Verschlechterung, das ist Rückfall in finstere Kleinstaaterei. Das schadet direkt hier in der Stadt berufstätigen Eltern , z.B. wenn die Oma in Tü wohnt.
Dem Abbau von 13 Kiga-Plätzen in Hagelloch stimmen wir nicht zu. Eine Erhebung, ob Ganztagesplätze bzw. Krippenplätze gebraucht werden, ist bislang nicht gemacht worden. Wir finden es zynisch, wenn in der Vorlage steht: „eine Umwandlung in Krippenplätze ist nicht geplant, weil die Spielgruppe im ev. Gemeindehaus zum Jahresbeginn 2005 wieder aktiviert wurde. Die Message ist: wo sich Eltern engagieren, werden sie bestraft. Außerdem werden Krippenplätze in den Ortschaften seltener angenommen als in der Kernstadt. “ Ich bekomme am Klinikum eher die verzweifelte Suche nach Betreuung der Kinder mit.
Der Bedarf bei Hortplätzen wird unverändert auf 8% festgelegt. Jeder weiß, dass der Bedarf höher ist und steigt. Auch hier ist die Frage, wie viele Eltern wollen tatsächlich einen Hortplatz? Bei ca. 4.900 Schüler (in 2001) im Alter von 6-12 Jahren waren es 302 Plätze? Im Innenstadtbereich ist die Schülerzahl 500 im Alter von 7-12 angegeben. Die Hortplätze werden nicht erhöht. Die verlässliche Grundschule ist kein Ersatz für fehlende Hortplätze! Deshalb stimmen wir diesen Bedarfsrichtwerten nicht zu!
Maßnahmen 2.6.1 - Abbau von 13 Kiga-Plätzen in Hagelloch stimmen wir nicht zu. Maßnahmen 2.6.2 - Umbau von Kiga-Plätzen in Ganztages bzw. Krippenplätze stimmen wir zu.
frederic - 2005/05/16 23:51
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