SPD-Spuk im Tübinger Rathaus
Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt - 25.05.05 - Anton Brenner
Rosemann hat es noch nicht gemerkt. Seine SPD ist fertig. In Berlin macht Schröder von sich aus den Dosenpfand-Laden zu. Auch Tübingen bliebe vieles erspart, wenn die Ober- und Unterbürgermeisterwahlen ein Jahr vorgezogen würden.
Für die Berliner SPD waren die Arbeitnehmer und Arbeitslosen die Geldesel für die Steuergeschenke an die Reichen. Die Tübinger SPD versucht vor allem Familien mit Kindern über die Gebühren der Stadtwerke auszusaugen. Für die überteuerte SPD-Arena, für SPD-Hightech-Parkhäuser. Für die obere SPD-Viehweide zahlen wir jährlich über eine Million Mietsubventionen an das Land. Früher war der Subventionsweg umgekehrt.
Wie früher könnten auch heute die Tübinger Stadtwerke die Defizite im Bäderbereich tragen und eine fette Konzessionsabgabe an den Stadthaushalt zahlen, wenn die Tarife noch die günstigsten im Lande wären. Wenn jemand Tarife vergleicht, folgt daraus nicht der Stadtwerke-Weltuntergang. Die Universität hat es vorgemacht. Schaich und Bamberg gingen strommäßig mit der EnBW fremd. Die Tübinger Stadtwerke machten das nächste Mal ein besseres Angebot und bekamen zwei gute Kunden zurück. Es ist nicht bekannt, dass Rosemann und Russ-Scherer deshalb die Herren Schaich und Bamberg angespuckt haben. Es gab weiter devote Küsschen links und rechts.
Wenn der SPD-Spuk im Tübinger Rathaus beendet ist, wird es für Schaich, Bamberg und auch für uns schwerer. So leicht werden Uni, Klinik und Land die Stadt nicht mehr vorführen können. Und wir als Opposition werden die Tölpel vermissen, die keinen Fettnapf ausgelassen haben.
Anton Brenner, Stadtrat der Tübinger Linken / PDS
Rosemann hat es noch nicht gemerkt. Seine SPD ist fertig. In Berlin macht Schröder von sich aus den Dosenpfand-Laden zu. Auch Tübingen bliebe vieles erspart, wenn die Ober- und Unterbürgermeisterwahlen ein Jahr vorgezogen würden.
Für die Berliner SPD waren die Arbeitnehmer und Arbeitslosen die Geldesel für die Steuergeschenke an die Reichen. Die Tübinger SPD versucht vor allem Familien mit Kindern über die Gebühren der Stadtwerke auszusaugen. Für die überteuerte SPD-Arena, für SPD-Hightech-Parkhäuser. Für die obere SPD-Viehweide zahlen wir jährlich über eine Million Mietsubventionen an das Land. Früher war der Subventionsweg umgekehrt.
Wie früher könnten auch heute die Tübinger Stadtwerke die Defizite im Bäderbereich tragen und eine fette Konzessionsabgabe an den Stadthaushalt zahlen, wenn die Tarife noch die günstigsten im Lande wären. Wenn jemand Tarife vergleicht, folgt daraus nicht der Stadtwerke-Weltuntergang. Die Universität hat es vorgemacht. Schaich und Bamberg gingen strommäßig mit der EnBW fremd. Die Tübinger Stadtwerke machten das nächste Mal ein besseres Angebot und bekamen zwei gute Kunden zurück. Es ist nicht bekannt, dass Rosemann und Russ-Scherer deshalb die Herren Schaich und Bamberg angespuckt haben. Es gab weiter devote Küsschen links und rechts.
Wenn der SPD-Spuk im Tübinger Rathaus beendet ist, wird es für Schaich, Bamberg und auch für uns schwerer. So leicht werden Uni, Klinik und Land die Stadt nicht mehr vorführen können. Und wir als Opposition werden die Tölpel vermissen, die keinen Fettnapf ausgelassen haben.
Anton Brenner, Stadtrat der Tübinger Linken / PDS
frederic - 2005/06/03 15:03

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