B 27: Tübinger Linke bricht Tabu auf - Boris Palmer (Grüne, MdL), Winni Herrmann (Grüne, MdB), Brigitte Russ-Scherer (SPD), Widmann-Mauz (CDU) und Däubler-Gmelin (SPD) sind neben der Kapp'
Aus dem Tübinger Wochenblatt, 21. Juli 2005:
"Beim Autofahren jedoch hört der Spaß auf, nicht nur wegen der Benzinpreise. Im Nadelöhr Tübingen Schlange zu stehen, macht wahrlich keine Freude. Anbei zu wohnen auch nicht. Das wissen alle Benutzer und Anrainer der B 27. Und dass da was passieren muss, und zwar vierspurig, wissen alle Verantwortlichen und Interessenvertreter, von den Auto-Lobbyisten des ADAC bis zu den eingefleischtesten Ökos im grünen Bereich. Aber was und wann und wie? In dieser Rubrik ist immer mal wieder an die Deckel-Variante erinnert worden, für die der frühere Regierungspräsident Namensgeber wurde, die "Gögler-Trasse". Dass sie jetzt ausgerechnet ein Teil jener TÜL/PDS wieder ins Gespräch bringt, und zwar unter Berufung auf den "gesunden Menschenverstand", kann man anrüchig finden. Erfreulich ist aber in jedem Fall, dass damit eines der Tabus aufgebrochen wird, zu denen sich das offizielle Tübingen immer mal wieder von rechtsaußen bis linksinnen zusammenfindet. Hier darf und soll und muss gestritten werden, aber dann auch gehandelt werden: ohne Tabus um den besten Weg, nach Maßgabe des Möglichen. Der gesunde Menschenverstand hat das Bild von der Taube auf dem Dach und dem Spatz in der Hand erfunden. Völlig neben der Kapp' liegt dieser gesunde Menschenverstand eher selten. Was man von den Entscheidern nun nicht so behaupten kann."
"Beim Autofahren jedoch hört der Spaß auf, nicht nur wegen der Benzinpreise. Im Nadelöhr Tübingen Schlange zu stehen, macht wahrlich keine Freude. Anbei zu wohnen auch nicht. Das wissen alle Benutzer und Anrainer der B 27. Und dass da was passieren muss, und zwar vierspurig, wissen alle Verantwortlichen und Interessenvertreter, von den Auto-Lobbyisten des ADAC bis zu den eingefleischtesten Ökos im grünen Bereich. Aber was und wann und wie? In dieser Rubrik ist immer mal wieder an die Deckel-Variante erinnert worden, für die der frühere Regierungspräsident Namensgeber wurde, die "Gögler-Trasse". Dass sie jetzt ausgerechnet ein Teil jener TÜL/PDS wieder ins Gespräch bringt, und zwar unter Berufung auf den "gesunden Menschenverstand", kann man anrüchig finden. Erfreulich ist aber in jedem Fall, dass damit eines der Tabus aufgebrochen wird, zu denen sich das offizielle Tübingen immer mal wieder von rechtsaußen bis linksinnen zusammenfindet. Hier darf und soll und muss gestritten werden, aber dann auch gehandelt werden: ohne Tabus um den besten Weg, nach Maßgabe des Möglichen. Der gesunde Menschenverstand hat das Bild von der Taube auf dem Dach und dem Spatz in der Hand erfunden. Völlig neben der Kapp' liegt dieser gesunde Menschenverstand eher selten. Was man von den Entscheidern nun nicht so behaupten kann."
Anton Brenner - 2005/07/23 18:46
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